Trauer am Arbeitsplatz - (k)eine Herausforderung für Ihr Unternehmen?

"Ich bin jeden Tag regelmäßig in die Firma gegangen, habe jedoch über ein halbes Jahr hinweg weniger als vier Stunden am Tag gearbeitet."

Trauernder Manager

 

 

Sie haben sich von einem Angebot ansprechen lassen, in dem es um die Rolle von Unternehmen beim Umgang mit trauernden Mitarbeitern geht. Wahrscheinlich sind Sie selbst im Personalbereich, als Betriebsrat oder Betriebsrätin, als Führungskraft oder in einer anderen administrativ-personalbezogenen Position tätig.

 

Warum betriebliche Trauerbegleitung?

Jeden Tag kehren Menschen an Ihren Arbeitsplatz zurück, die nur kurz zuvor durch den Tod eines Angehörigen, des Lebenspartners, eines engen Freundes, eines Elternteils oder gar des eigenen Kindes einen schweren Verlust erlitten haben.

 

Firmenangehörige können auf leidvolle Weise Zeugen von tödlichen Betriebsunfällen, von krankheitsbedingtem Versterben oder Suizid eines Kollegen werden. Wenn ein Todesfall das Team erschüttert, geht die Arbeit trotzdem weiter.

 

Ein Todesfall ist jedoch nur zum Teil Privatsache. Je nachdem, wie ein Mensch trauert und wie eine Organisation mit diesem Ereignis umgeht, können Irritationen und Komplikationen entstehen, die menschliche, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen für ein Unternehmen haben.

 

"Nach dem Tod meines Sohnes war ich in meinem Team plötzlich angewiedert von allem seichten Gerede meiner Mitarbeiter. Ich entwickelte das dringende Bedürfnis, mehr Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit in der Firma zu etablieren. Das aber führte zur Irritation meiner zumeist jüngeren Mitarbeiter, die auf Grund ihrer Lebensentwicklung noch kaum Verluste erlitten hatten und nur zum Teil echtes Mitgefühl empfinden konnten. Gleichzeitig merkte ich, dass ich als Führungskraft meinem Team nicht mehr gerecht wurde und immer gereizter reagierte. Als die Situation immer unerträglicher wurde, nahm ich durch Vermittlung unserer Personalabteilung externe Trauerbegleitung in Anspruch."

Führungskraft, 46 Jahre

 

Die wahren Kosten der Trauer

Erkrankt ein Mitarbeiter letal oder ist er von einem Trauerfall betroffen, kann die Situation für Vorgesetzte, Kollegen und den Betroffenen selbst zu einer Herausforderung werden.

 

Die Suche nach den richtigen Worten, nach der passenden Geste oder auch der Wunsch, der Betroffene möge sich schnell wieder leistungsfähig zeigen, sind Gedanken, die Vorgesetzte und Kollegen häufig beschäftigen.

 

Hinter Fehlzeiten, Burnout oder Suchtproblemen verbirgt sich häufig eine unbegleitete oder verdrängte Trauer. Auch Teamkonflikte, Fehlerhäufungen und Betriebsunfälle durch Unkonzentriertheit können Auswirkungen einer Trauerreaktion sein.  

Langzeitstudien belegen zudem, dass Trauerzeiten für berufliche Neuorientierungen und Jobwechsel notorisch sind.

 

Unternehmen können jedoch viel dazu beitragen, dass Betroffene gut durch die Zeit der Trauer kommen und der Firma als produktive, leistungsstarke und vor allem loyale Mitarbeiter erhalten bleiben.

 

 

Was ich Ihrem Unternehmen bieten kann:

 

Schulung und Beratung. Als Coach und ehemaliger Pastor schule und berate ich Führungskräfte und Organisationen, die sich bereits im Vorfeld eines Trauerfalls das seelische und kommunikative Rüstzeug für die Begleitung von betroffenen Mitarbeitern und Teams aneignen möchten.

 

Konzepte. Gemeinsam mit Ihnen entwickle ich betriebsbezogene Formen des Abschieds, sowie klare Kommunikations- und Aktionskonzepte, damit Ihr Team in einer kritischen Situation nicht durch Sprachlosigkeit, Unkenntnis und Ratlosigkeit gelähmt wird.

Auf die schwierige Begegnung mit trauernden Mitarbeitern und Angehörigen bereite ich Sie ebenso sicher vor, wie auf eine angemessene und feinfühlige Kommunikation mit trauernden Kunden und Geschäftspartnern.

 

Debriefing. In moderierten Krisensitzungen (Debriefing) unterstütze ich Teams, das Trauerereignis zu verkraften und helfe dabei, traumatische Stressreaktionen zu verhindern oder aufzufangen.

 

Begleitung. Ich biete bei schneller Erreichbarkeit eine persönliche Begleitung von trauernden Mitarbeitern im Umfeld einer akut kritischen Situation. Gemeinsam suchen wir nach passenden Lösungen für die Rückkehr des belasteten Mitarbeiters an seinen Arbeitsplatz.  Bei Bedarf kann eine weitere Unterstützung rasch vereinbart, vermittelt und in die Wege geleitet werden.

 

So gehe ich in meiner Arbeit vor:

 

Methodisch arbeite ich systemisch orientiert. In meine Arbeit fließen u.a. Erkenntnisse aus der Trauerforschung von G. Bonanno, Methoden des NLP und Grundlagen des christlichen Glaubens ein.

 

In unserer Zusammenarbeit sind Sie durch meine Schweigepflicht geschützt. Rückmeldungen etwa an den Arbeitgeber als Auftraggeben über Inhalte und Ergebnisse müssten zuvor vereinbart sein.

 

Zur Sicherstellung meiner Beraterqualität nehme ich regelmäßig an Fortbildungen teil und unterziehe mich den Qualitätsverfahren des Deutschen Fachverband Coaching (DFC)